Veysel Önder

LIVE ISSUE#2 - SOMMER 2005

Die Stadt zum Magazin machen! Seit Mitte Juli verwandelt sich Berlin nach und nach in eine lebendige Ausgabe des Backjumps-Magazins. Berlin deshalb, weil es sich in den letzten Jahren international zur kreativen Hochburg von Street Art entwickelt hat, wozu Backjumps sicherlich einen Beitrag geleistet hat.
Die Vision dabei ist, der Stadt ihre kreative Energie zurück zu geben. Diesmal dient verstärkt der öffentliche Raum als Arbeitsfläche. Aber auch die Suche nach neuen Formaten, Weiterentwicklung dieser Kunstform und der internationale Austausch sollen mit dem Projekt gefördert und vorangetrieben werden, so dass langfristig gesehen über Backjumps - The Live Issue eine konstante, internationale Plattform für urbane Kommunikation und Ästhetik entstehen kann.

Kern des Projekts ist abermals eine große Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, begleitet von einem breiten Rahmenprogramm mit Workshops, Spaziergängen und einer Konferenz zu Street Art. Darüber hinaus sind kleinere Ausstellungen und Veranstaltungen, eine große Tanz-Veranstaltung im preisgekrönten Hebbel Theater, eine Filmreihe und diverse Interventionen im öffentlichen Raum geplant.
Ziel ist es mit einer möglichst breiten Veranstaltungspalette die Vielfältigkeit und Interdisziplinarität von Street Art, im öffentlichen Raum, aber auch in der öffentlichen Diskussion - sichtbar zu machen. Die Frage, wem der öffentliche Raum eigentlich gehört, kann so auf eine künstlerische Weise neu gestellt und verhandelt werden. Diese Frage ist vor dem Hintergrund zunehmender Privatisierung und Kommerzialisierung der Visualität im öffentlichen Raum hoch aktuell und relevant.

 

 

PROGRAMM-ORTE

Kunstraum Kreuzberg / Bethanien & Freiluftkino des Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Tel.: 030 90298 1455 / Fax.: 030 90298 1453
Mail: backjumps@kunstraumkreuzberg.de
www.kunstraumkreuzberg.de
U1/U8 Kottbusser Tor, Bus 140, M29
Theater Hebbel am Ufer I /HAU 1
Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
Tel.: 030 259004 0 / Fax: 030 259004 49
www.hau-berlin.de
U1/ U6/ U7 Hallesches Tor, Möckernbrücke Bus M29, 240, 241, 248, 341
Backjumps auf dem 2. Berliner Kunstsalon
30.09. bis 06.10.2005 in der Arena Berlin,
Eröffnung: Freitag, 30.09. ab 18 Uhr.

 

 

AUSSTELLUNG

Über 2 Monate bringt Backjumps - The Live Issue #2 die wichtigsten Protagonisten der internationalen Street Art Szene nach Berlin.

KünstlerInnen:

AlexOne/Paris, Akim/Berlin, ASH/Kopenhagen-Paris, Brad Downey & Darius Jones/ New York Brom/ Berlin, Delta INC/Amsterdam, DRAMA/Berlin, Elk/London, ESPO/New York, freaklub/Barcelona, Graffitimuseum/Berlin, HESHT/Berlin, Hnt/Paris Husk mit Navn/Kopenhagen, Idee/Berlin, IEPE/Rotterdam/Berlin, Influenza/Rotterdam, Jay One/Paris, JR/Paris, Jonone/Paris/New York, Lokiss/Paris, Peter Michalski/Dortmund Mode2/London, Neon/Berlin, Nomad & Miss Riel/Berlin, OS GEMEOS/Sao Paulo, Pike/Stockholm, PIPS:lab/Amsterdam, Rammell:Zee/New York, Richard Schwarz/Berlin, Roger/Berlin Same/Inkunstruction/Metz, Stephen Schuster/New York, Skki/Paris-London, SPAIR/Berlin, STAK/Paris, swoon:toyshop/New York, The London Police/Amsterdam, Teach/London TRY ONE/Berlin, Wallstreetjournal/Berlin, Wilfried Hou Je Bek/Utrecht, ZAST ONE/Berlin Zedz/Amsterdam, Zevs/Paris

 

BETEILIGTE KÜNSTLERINNEN

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ALËXONE (PARIS)

alëxone ist ein Künstler aus Paris. Er fing 1992 mit dem writen an und ist mittlerweile durch ganz Europa gereist um zu malen und in Galerien auszustellen. Seine Inspiration bezieht er aus dem „normalen Leben“, Dinge, die er auf der Strasse oder im Fernsehen sieht. Er zeichnet gerne in einem surrealistischen Comic- Stil. In diesem lustigen und einfachen Stil macht es ihm Spaß, mit den verschiedenen Ebenen des Lesens und mit der Umgebung des Ortes, an dem seine Kunst stattfindet, spielerisch umzugehen.


www.alexone.net

 

 

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AKIM (BERLIN / DEUTSCHLAND)

Seit fast 15 Jahren schon beschäftigt sich Akim mit Graffiti und Writing. Er ist vor allem für seine 3D-Bombings aus Styropor bekannt. Seit 1994 war er in diversen Ausstellungen in Europa vertreten, u.a. auf der Dakar Biennale 2000, in Prag, Göteburg, Zürich und natürlich immer mal wieder in Berlin. Seit Ende der 90er arbeitet er zusammen mit ZAST am Aufbau einer Bewusstheit im Umgang mit Writing. Darum regen sie immer wieder den Gedankenaustausch unter Sprühern an, veranstalten Meetings und Events, wie z.B. „City of Names“ oder „Stylebattle“ Dabei wird die Sprüherszene temporär geöffnet und begreifbar gemacht. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Verein JAZZSTYLECORNER, der seit 2004 offiziell die Förderung der Writingkultur vertritt und eine Zusammenkunft von verschiedensten Künstlern, Autoren, Geisteswissenschaftlern und vielen sozial engagierten Unterstützern ist.


www.metataggers.de/akim

 

 

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BANKSY (ENGLAND/LONDON)

Banksy ist Meister der Flucht und des Wändebemalens. Mit seinen Stencils hat er das Erscheinungsbild des Londoner Stadtraums entscheidend verändert. Er bedient sich dabei oft der Ikonografie und Slogans der Macht. Durch seine meist unmissverständlichen Angriffe auf die öffentliche Ordnung, die in den Bildern erscheinen, zeigt er die Haltung, die ihn zu einem der provokantesten Künstlern auf seinem Gebiet gemacht hat. Unlike many of his contemporaries, the message embedded in Banksy´s paintings isn´t: look at me, but: look around you!. They are a wake up call to the unwittingly oppressed.
(Si Mitchell, Level Magazine)


www.banksy.co.uk

 

 

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ASH (KOPENHAGEN-PARIS)

Es war 1983 als ASH im Alter von 12 Jahren, inspiriert von den New Yorker Ghettos, sein erstes Bild auf die Anschlagtafel des Beaubourg Museums in Paris sprühte. Zu dieser Zeit hat er sich hauptsächlich damit beschäftigt, den Buchstaben seines neuen Pseudonyms „SAHO“ auf den Wänden der Stadt künstlerische Formen zu geben. 1984 wurde er zusammen mit JayOne und Skki Mitglied der Gruppe BADBC (oder BBC) und änderte 1985 seinen Namen, um zu „ASH“ zu werden. 1988 begann er damit mit Leinwänden und in einem Studio zu arbeiten, er entwickelte einen persönlicheren Stil, der sich nicht mehr ausschließlich auf die Ästhetik des New Yorker Subway Graffitis beschränkte, sondern sich durch den Gebrauch von einfachen Farbtönen, geometrischen Formen und ikonografischen Elementen charakterisierte. 1995 zog ASH nach Kopenhagen. Zurzeit stellt er seine Arbeiten in internationalen Galerien und Kunsteinrichtungen aus.


www.victorash.net

 

 

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BRAD DOWNEY & DARIUS JONES (New York)

Die beiden Künstler Downey und Darius Jones trafen sich 1999 in Brooklyn. Sie kommen aus zwei völlig verschiedenen Kunstrichtungen. Downey kommt aus der Malerei in der er Farbe, Komposition und Proportionen erörtert. Darius Jones kommt aus der Graffitiszene, seine Arbeiten fokussieren sich auf Buchstabenformen, Quantität und dem Austricksen von Autoritäten. Sie ergänzen sich gegenseitig. Der Einfluss von Darius Jones ist, dass alle Arbeiten illegal sind, obwohl dies auf den ersten Blick nicht so scheint. Der Einfluss von Downey ist, dass alle Arbeiten visuell abgestimmt sein müssen, indem man die meist akzeptierten Axiome der Malereien in die unakzeptierteste Form von Malerei einfließen lässt: Graffiti. Wie auch immer das Publikum ihre Arbeit bewertet, als Vandalismus oder Kunst, für diese beiden Künstler ist es mehr, es ist die Freude des Gebens.

 

 

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BROM (Berlin)

Geb. 1981 in Ostberlin. Leidenschaftlicher Zeichner von klein auf. Anfang der 90'er erste Wahrnehmung von Graffiti. Um 1995 erste eigene Anfänge. Ab 2000 Beginn eines bewussteren Umgangs mit der bildenden Kunst. Teilnahme an Events (Karneval der Kulturen etc.). City of Names 2004 (Göteborg). 2005 Ausstellung in Moabit (Plastiken) Präsentation mit Akim One in Kopenhagen. Mitarbeit an Animationsfilm für „Redbull BC One“. Zahlreiche Schenkungen von Exponaten an das Land Berlin.

 

 

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DELTA INC (AMSTERDAM/NIEDERLANDE)

Bereits seit Anfang der 80er Jahre ist Delta in der niederländischen Graffiti-Szene aktiv und mittlerweile weltweit anerkannt. Durch sein Studium des Industriedesigns beschäftigte er sich mit Fragen der Dreidimensionalität von Buchstaben und vollzog den Schritt zu dreidimensionalen Entwürfen. Er ist bekannt für seinen höchst komplexen und individuellen Stil.


www.deltainc.nl

 

 

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ESPO (NEW YORK/USA)

ESPO steht für Exterior Surface Painting Outreach und kann in etwa übersetzt werden als "Bestrebung zur Gestaltung der Außenfläche". Der Künstler verkleidet sich als Malermeister und benutzt u.a. sogenannte "buffmarks" (ehemals mit Graffiti versehene, überstrichene Flächen) als Grundlage seiner Arbeit. ESPO versteht sich selbstironisch als eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte und durchaus erfolgreiche Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Antlitz der Welt zu verändern und zu verbessern. 1999 veröffentlichte er das breit rezitierte Buch: The Art of getting over. Graffiti at the Millennium.


www.graffiti.org/espo/

 

 

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FREAKLUB (Barcelona)

Freaklüb ist ein Kollektiv mit Sitz in Barcelona und wurde von G1 und Empty gegründet. Sie fingen an die Wände ihrer Heimatstadt zu bemalen… mittlerweile haben sie Projekte für Firmen wie Adidas, Spiewak, Volkwagen etc. umgesetzt. Sie arbeiten mit verschiedenen Medien wie Leinwänden, Installationen, Kleidung, Animationen etc. Einfache Farben und starke Linien… das Endergebnis ist eine Mischung aus eigenartigen hintergründen mit Charakteren, die traumähnliche Geschichten erzählen. Enjoy!


www.freaklub.com

 

 

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GRAFITTIMUSEUM (Berlin)

Das Graffitimuseum stellt die museale Erfaßbarkeit von lebendigen Phänomenen in Frage. Seit 2001 widmet es sich dem Lesen und Interpretieren von Graffiti und entwickelt unterschiedliche Zugänge und Vermittlungsformen.
Das Graffitimuseum war sowohl in der Ausstellung als auch in der City of Names vertreten.


Manifest 2005
Mehr Infos
graffitimuseum.piranho.de

 

 

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HNT(Paris)

Since 1988. Paris, Barcelona, Rom, Modena, Genf, Bukarest, Glasgow, London, Stockholm, Neapel, Budapest, Wien, Tokio, Sofia, Helsinki, Brüssel, Liege, Amsterdam, Rotterdam, Zagreb, Zürich, Warschau, Oslo, Prag, Bratislava, Athen, Berlin, München, Hamburg…


www.hnteuropa.fr.st

 

 

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HUSK MIT NAVN (KOPENHAGEN/D?NEMARK)

Der Däne HuskMitNavn ist vor allen für seine phantasievollen Wandmalereien bekannt. Fast als wären sie Kinderbüchern entsprungen, versprähen seine farbenfrohen Charaktere Leichtigkeit, Unbeschwertheit und einen infantilen Charme. Doch der Schein trägt, während des Irak-Krieges widmete der Künstler eine ganze Poster Reihe der Aussage "Sag Nein zum Krieg. Ja." Und auch so manches Mal fällt bei näherem Hinsehen auf, dass sich hinter der unschuldigen Fassade doppeldeutiger Witz und Ironie verbergen.


www.monsun.dk/huskmitnavn

 

 

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IDEE(Berlin)

Der Berliner Maler und Zeichner Idee verbreitet seit dem Fall der Mauer Ende der 80er Jahre Kunst im öffentlichen Raum und seit Ende der 90er auch im Kunstbereich. Außerdem ist er als Poet, Musiker und Vorstand des Vereins Jazzstylecorner aktiv. 2005 hat er in diversen Ausstellungen in Mailand, Berlin, Kassel und Potsdam ausgestellt bzw. mit anderen Musikern improvisiert.

 

 

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IEPE (ROTTERDAM-BERLIN)

Der niederländische Aktionskünstler IEPE hat mit vielen waghalsigen Aktionen seit Ende der 90er auf sich aufmerksam gemacht: Als Joker hat er in Berlin und Tokyo in Sekunden zentrale Straßenkreuzungen abgesperrt (und landete dafür in Tokyo sogar kurzzeitig im Gefängnis), in HongKong ausgestellt und einen regnenden Baum installierte er 2002 als "Wunder von Berlin" am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte. Ausserdem darf er sich stolz als Gründer der World Chess Boxing Organisation betrachten. Bei dieser Veranstaltung duellieren sich die Teilnehmer in einer Runde Boxen und einer Runde Schach, Sieger wird man entweder durch KO oder Schachmatt.
Foto: Koordinationsbüro Mitte


http://iepe.net und http://kampfbereit.iepe.net

 

 

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INFLUENZA (Rotterdam)

Dieser Typ sorgte bereits für zahlreiche Interventionen im öffentlichen Bereich. Das Umfunktionieren von bereits existierenden Straßenelementen wie seine „übermalten Graffiti Bilder”, graue Flächen, die auf saubere Mauern gemalt werden, oder „Information Blackouts” (das Durchstreichen der Informationen auf Webeplakaten oder von Straßenschildern) geben einen Eindruck seiner militanten grafischen Herangehensweise an den „frei und einfach zugänglichen Informationsfluss“. Die „Kunst der urbanen Kriegsführung“ war ein dreifarbiges Schablonenspiel aus seiner Hand (Kriegsfiguren), das für die letzten zwei Jahre die Runde machte. „Hyperactive Citizens“ ist sein neuestes Projekt, das sich auf die „Spieler der Stadt“ selbst bezieht: Figuren in der Nacht, die die demokratische Nutzung unserer Städte zelebriert.
Influenzahaha /nothing funny about


www.flu01.com

 

 

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JR(Paris)

JR ist ein Fotograf, der mit klassischen Kleisterarbeiten und dokumentarischer Fotografie von Straßenbildern einen kompromisslosen „in your face“ Angriff auf den Betrachter startet. JR nutzt seine Kamera und seine nächtlichen Kleisteraktionen, um die lebhafte HipHop- Kultur von Paris zu dokumentieren und zu präsentieren. Von der touristischen Innenstadt bis zu den Tiefen des Ghettos machte er Passanten auf seine dynamische Straßenpräsenz aufmerksam. Während des letzten Jahres ist er um die Welt gereist um einige der aktivsten Street Art Künstler zu treffen. Das Tagebuch dieser Reise wurde nun veröffentlicht und wird am 18. September in Berlin präsentiert.

 

 

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JONONE(Paris/New York)

Zahlreiche Einzelausstellungen seit 1990 u.a. Speerstra Gallery (Paris), Palais de Tokyo (Paris), Agnes B gallery (Paris), Gallery Glebisch 45 (Berlin).

 

 

 

 

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LOKISS (PARIS/FRANKREICH)

Lokiss ist schon ein alter Hase im Geschäft. Mittlerweile hat sich der Writer, der als einer der ersten Stunde in Frankreich gilt, dem Multimedia-Design zugewandt und arbeitet mit aufwändigen Animationen zu den großen Themen der Menschheit: Liebe, Sex, Verrat, Wahnsinn, Kritik und Wahrheit. Gleichzeitig arbeitet er als Illustrator und Künstler in diversen Projekten.


www.lokiss.com

 

 

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PETER MICHALSKI (Dortmund)

Kunsthistoriker
Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1996

 

 

 

 

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MODE2 (LONDON/UK)

Einer der weltweit bekanntesten Künstler ist sicherlich der Franzose Mode2. Seine unverwechselbaren Charaktere zierten schon unzählige Magazine, Poster, Plattencover, Comics und natürlich Wände. Er ist bekannt für seine detailverliebten, präzisen Bilder, die immer, voll von Leben und Bewegung, Geschichten zu erzählen vermögen. Sein Einfluss auf die Graffiti-Bewegung ist unbestreitbar.


www.mode2.org

 

 

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NEON (BERLIN/DEUTSCHLAND)

Seit Anfang der 80er schreibt, malt, zeichnet Neon seinen Namen auf Papier, Wand etc..., und formt ihn in Styropor. Die Ästhetik und Ausdrucksform des NewYork Stylewriting steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Nur wenig beeinflusst von MassMultiMedia, empfindet er sich hin und wieder ironischerweise als “Traditionalisten” und die Pfeile in seinen Styles als das Salz in der Suppe. Das Writing hat ihn lange Zeit davor bewahrt, seinen Kopf zu verlieren und birgt folglich bis heute genug kreative Vitalenergie, um nicht stehend einzuschlafen oder ein Handyverkäufer zu werden! Natürlich hat auch er vor Zeiten schon die 3te Dimension als neues Spielfeld und künstlerische Erweiterung begriffen. Um diese Ebene zu meistern, arbeitet er momentan primär an Plastiken.


www.neon-tfp.de

 

 

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NOMAD & MISS RIEL (BERLIN/DEUTSCHLAND)

Die positiven Gestalten von Nomad & Miss Riel geben ihre oftmals philosophisch-klugen Anmerkungen von unzähligen Wänden, Straßenschildern, Mülltonnen, Abfall - eben alles was sich auf der Straße bemalen lässt. Überhaupt scheint die Straße ihr Zuhause oder zumindest ihr Spielplatz zu sein - konsequenterweise haben Nomad & Miss Riel ihr Street Art Projekt "Gata" getauft, was isländisch für "Straße" ist. Im Rahmen dessen reisen die beiden um den Globus, um in Zusammenarbeit mit lokalen Straßenkünstlern und allen, die Lust haben, wunderschöne, verspielte Kunstwerke zu fabrizieren. Nebenbei haben sie in diversen Ausstellungen ausgestellt, Clubs gestaltet und verschiedene Events organisiert.


www.this.is/gata

 

 

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OS GEMEOS (SÃO PAULO/BRASILIEN)

Die Zwillinge aus Sao Paulo besitzen nicht umsonst nur einen Künstlernamen. Ihre perfekt harmonierende Zusammenarbeit, bei der weder Pause gemacht noch geredet wird, fasziniert jeden Zuschauer. Ihre Bilder üben eine unglaubliche Anziehungskraft aus, der man sich kaum entziehen kann. Seit einer Europatournee im Jahre 1999 haben sie eine treue Fangemeinde in Europa gewonnen. Doch auch in Brasilien sind die beiden keine Unbekannten; seit längerer Zeit können sie von ihrer Kunst leben. Die Bilder der Zwillinge sind sehr detailliert und aufwendig und erfrischen durch ihre sehr eigene Art von Humor.


www.lost.art.br/osgemeos.htm

 

 

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PIKE (STOCKHOLM / SCHWEDEN)

Der Schwede Jonas Dahlström aka Pike sorgte bei Backjumps - The Live Issue #1 mit seiner Videoinstallation "It's so fresh I can't take it", die er zusammen mit dem Künstler Nug präsentierte, für Erheiterung und große Begeisterung. Seit einigen Jahren schon stellt der ausgebildete Künstler europaweit in Galerien aus. Zusammen mit Mattias Backlin experimentiert er derzeit mit verschiedenen Formen von visuellen Illusionen unterschiedlicher Qualität, um einer Art "ästhetische Gerechtigkeit" zu schaffen.


http://hem.bredband.net/pike

 

 

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PIPS:LAB (AMSTERDAM/NIEDERLANDE)

Das Multimedia-Kollektiv PIPS:lab aus Amsterdam tanzt seit vielen Jahren auf vielen Hochzeiten mit ihrer Videokunst, Lichtgraffiti, Fotokollagen oder Multimediaperformances. Sie repräsentieren somit die Schnittstelle von Graffiti und anderen Kunstrichtungen par excellence. Ihr selbst kreiertes "Lumasol Light Graffiti", bei dem man mit einer Taschenlampe im Dunkeln Schriftzüge "sprühen" kann, erfreut sich international einer großen Fangemeinde und hat schon viele prominente Nachahmer gefunden, u.a. im Musikvideo der Band "Red Hot Chili Peppers".


www.pipslab.nl

 

 

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RAMMELLZEE (NEW YORK/USA)

Stephen Piccirello alias Rammellzee gilt als einer der ersten Theoretiker des Graffitismus und ist seit Mitte der 70er aktiv. In seiner Kunst formalisiert er eine bewaffnete, militaristische Sicht auf das Leben. Seine Arbeiten attackieren den Gebrauch der geschriebenen Buchstaben, Zahlen, sogar musikalische Noten und ihre Macht auf die Kultur und die Gesellschaft. Aus einer persönlichen Sicht interpretiert er Sprache bzw. heutiges Sprachverhalten und veranstaltet als Rapkünstler packende Performances, in denen er über das Mikrophon Wortsalven verschießt.


www.gothicfuturism.com

 

 

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RICHARD SCHWARZ (Berlin)

Seit 1994 aktiv. Richard Schwarz ist vor allem durch das Bomben des Berliner Nahverkehrs bekannt. Mitarbeit an verschiedenen Videoprojekten (Hardknocks 5, History of Breakdance etc.). Seit 2005 auch im plastischen Bereich tätig.

 

 

 

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SAME/INKUNSTRUCTION (Metz)

Inkunstruction (Same & St Brece) entstand aus dem Wunsch heraus, sich auf die Probleme von Graffiti, des Malens und der Visualisierung im Allgemeinen zu konzentrieren, sowie aus der Begierde andere Sphären zu analysieren. Die Energie von Graffiti ist immer noch sehr lebendig in ihren Arbeit: Spontaneous as graffiti! Die Basis ihrer Herangehensweise bildet der Hunger zu sprühen und andere Menschen kennen zu lernen und hat zudem ihren künstlerischen Wirkungsbereich erweitert. Der gemeinsame Ausdrucksbedarf zwang sie dazu, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen: Kunstschulen, Architektur, Kommunikation oder die angewandte Kunst. Dieser Einblick hat die Türen für weitere Medien neben den Aerosol- Farben geöffnet und ihnen somit die Möglichkeit gegeben, Projekte in neuen Bereichen wie in verschiedenen Publikationen, im Grafik Design und in der Kunst zu verwirklichen. Denn: Inkunstruction is good for everything.


www.inkunstruction.com

 

 

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STEPHEN SCHUSTER (New York)

Der Fotograf Stephen Schuster schleicht sich bereits seit seiner frühen Jugend als junger Graffitiwriter in die Tunnel der U-Bahnen. Jetzt, als angehender professioneller Künstler, stellt Stephen eine Serie von Fotografien aus, die allesamt in verschiedenen U- Bahntunneln in Brooklyn entstanden. The live Issue #2 ist Stephens erste Ausstellung in Europa und wird einen kleinen Teil der Under the Surface Serie präsentieren. Stephen steht gerade erst am Beginn seiner Karriere als Fotograf und Künstler, und ist regelmäßiger Mitarbeiter bei den Magazinen Graphotism und Mass Appeal.


www.underthesurface.org

 

 

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STAK (Paris)

Zu seinen Anfängen 1987 hat Stak traditionelles Graffiti gemacht. Auf der Suche nach einem Weg seine Arbeit von den tausenden von Tags, die die Mauern von Paris bedeckten, abzuheben, entschloss er sich 1995 dazu ein Logotype auszuarbeiten. Sticker, Texte, Mauerprojekte, Neonlichter, Video und Bilder gehören zu seinen Produktionsmedien, die wie Teil einer wilden Werbekampagne wirken. Er versucht so, die möglichen Interaktionen zwischen der Strasse, Kunst, Mode und den Medien zu analysieren. Heutzutage ist Stak verstärkt in der Sphäre der Galerien aktiv. Seine Serie in leuchtenden Farben, die den Untertitel Terror trägt, ist von Gabba (ultra schnelle Technomusik, die im Rotterdam der 90er Jahre entstand) inspiriert. Terror, nightmare, darkness- Wörter, die lexikalisch wiederholt im Gabba auftauchen, unterstreichen das Paradox dieser Musikrichtung, die Feierelemente und apokalyptische Obsession im Namen der Party vereint. Stak ist ebenfalls der Herausgeber des WorldSigns Magazins.


www.terrorstaak.tk

 

 

Veysel Önder

SWOON (NEW YORK/USA)

Die New Yorker Künstlerin Swoon ist Teil des Toyshop Kollektivs, das sich die Demokratisierung des öffentlichen Raumes durch kreative Praktiken der produktiven Aneignung zum Ziel gemacht hat. Sie erkunden die Möglichkeiten von "angemessenem staatsbürgerlichen Verhalten", indem sie alle zulässigen Mittel aufwenden, um eine Stadt zu schaffen, die den kreativen Impuls aufwiegelt und den aufrührerischen, wachen Geist am Leben erhält. Aufgefallen ist Swoon mit ihren aufwändigen Scherenschnitten und Linoldrucken.


www.wearechangeagent.com/swoon/

 

 

Veysel Önder

THE LONDON POLICE (AMSTERDAM/NIEDERLANDE)

Die drei Amsterdamer sind seit rund 4 Jahren in den Städten dieser Welt unterwegs um ihre Charaktere "The Lads" auf die Wände zu bringen. Diese fröhlichen Zeitgenossen zeichnen sich durch ihre klaren, stets löchelnden Gesichtszüge und ihre reduzierten, präzisen Linien aus. Die Botschaft der selbsternannten Londoner Polizisten ist so einfach, wie typisch für Street Art: Immer und überall aufzutauchen. Mittlerweile sind die Lads auch auf diversen anderen Materialien wie Sneakers, Stickers und Galeriewände anzutreffen.


www.thelondonpolice.com

 

 

Veysel Önder

TRY ONE (Berlin)

1989 angefangen im öffentlichen Raum zu schreiben, zu „WRITEN". 1990 erste rollende Stahlwände bemalt. Ab 1992 national aktiv, Wandprojekte, Stahlwände. Ab 1994 international aktiv, Wandprojekte, Stahlwände(Spanien, Frankreich, Holland, Tschechei usw.). 1995-2003 Galerie "Street & Rollin“. 2003 Galerie Pankow (Haushalten), Jazzstylecorner „Das Zentrum ist überall“. Battle of the year, “Show- Writing”. 2004 Galerie Erdengang, „Fragmente– Elemente“. Galerie 3. Etage, „Writing“, „City of Names“, Schweden (Göteborg). Typomesse Berlin, “Writing workshop”, 2005 Galerie „Street&Rollin“. Writing, Workshops.

 

 

Veysel Önder

WALLSTREETJOURNAL (Berlin)

Das Wallstreetjournal ist eine Wandzeitung aus Berlin Friedrichshain und existiert seit eineinhalb Jahren. Thematisch geht es um Urbanen Aktivismus, vorrangig kommen Aktivisten in Interviews zu Wort. Diese werden an der Hauptwand des „Mutterschiffs“ in der Simplonstr. 38-40 auch gestalterisch Aktiv. Im Zuge einer wachsenden Kriminalisierung von individuellen Urbanen Ausdrucksformen seitens einer starken politischen und wirtschaftlichen Lobby, verschob sich die thematische Ausrichtung auf die Fragen: Was ist öffentlicher Raum und wer darf ihn wozu nutzen? So geht es schlussendlich auch um eine Verteidigung des öffentlichen Raums gegen reine Wirtschaftsinteressen. Im Rahmen der Backjumps wird das WSJ mit diversen Ausgaben in ganz Berlin ein funktionales Werkzeug bereitstellen, das den Blick des Besuchers von den Innenräumen der Ausstellung auf den Außenbereich lenkt, den eigentlichen Ort des Geschehens.

 

 

Veysel Önder

WILFRIED HOU JE BEK (Utrecht)

Wilfried Hou Je Bek hat die Schule mit 16 Jahren verlassen um Writer und Hausbesetzer zu werden. Unter dem Spitznamen socialfiction.org hat er bereits unzählige psycho- geographische Walks auf der ganzen Welt organisiert. Momentan entwickelt er eine „kleine Sprache“ für die Psycho- Geographie, die es jedem erlaubt Erfahrungen im urbanen Raum festzuhalten und zu teilen. Aktuelle Aufträge sind unter anderem Arbeiten für die Stadt Dordrecht, Psy Geo Conflux (New York), the PixelACHEfestival (Helsinki), RAM5 (Riga), Urban Festival (Zagreb), Urban Drift (Berlin). 2004 gewann er den Transmediale Software Art Preis für seine Arbeit .walk, ein futuristisches Projekt für den freien Raum, das Städte in Computer verwandelt.


www.socialfiction.org

 

 

Veysel Önder

ZAST (BERLIN/DEUTSCHLAND)

Der Berliner Writer ZAST fing 1990 an seinen selbst gewählten Namen, sein "tag" im öffentlichen Raum zu verbreiten. In der jüngeren Vergangenheit löste er den Namen von der Oberfläche, um ihm Volumen zu verleihen; er baute seinen Namen als einen Gegenstand aus Styropor, Holz usw., stellte ihn in den öffentlichen Raum und überließ sein Schicksal der Stadt,. ZAST versteht seinen Namen als ein Gefäß, Träger von beweglicher Information, offener Speicher von Inhalt. So baute er beispielsweise auch Häuser, die auf den Buchstaben ZAST basieren. Projekte dieser Art setzte er an den verschiedensten Orten dieser Welt um. Das Projekt "City of Names" entstand aus diesem Ansatz. In einer seit drei Jahren währenden Zusammenarbeit mit dem Musiker Richard Koch (Trompete) entstehen Arbeiten, die sich um das Zusammen – Etwas – Machen bewegen. Spielerisch untersuchen ZAST und RITSCHE die Verbindung von Raum, Musik und Writing. Es entstanden Filme und Performances im In- und Ausland.

 

 

Veysel Önder

ZEDZ INC (AMSTERDAM/NIEDERLANDE)

Der aus den Niederlanden stammende Künstler Zedz hat die Kunstschule besucht und kann auf diverse internationale Ausstellungen zurück blicken. Sein Kennzeichen sind dreidimensionale Entwürfe, wobei er sich unterschiedlicher Medien bedient. Parallel zu klassischem Graffiti hat er von Anfang an Leinwände bemalt. Seine dreidimensional gestalteten Arbeiten führten ihn zwangsläufig zu einer Auseinandersetzung mit Architektur. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten hat er Konzepte für unterschiedliche Gebilde entworfen, z.B. Gebäude, die aus Buchstabenformen konstruiert werden oder ein überdimensionales Möbelstück mit entsprechenden Ausmaßen: 40m x 8m x 4m.


www.zedz.org

 

 

Veysel Önder

ZEVS (PARIS/FRANKREICH)

Seit geraumer Zeit schon ist ZEVS im öffentlichen Raum aktiv. Verfremdung und Irritation ist sein Sujet. So malt er beispielsweise imaginäre Schatten von Straßenobjekten wie Laternen oder Parkbänken oder arbeitet mit diversen art-fremden Materialien wie Holz oder Plastik. Bekannt wurde der Pariser durch seine spektakulären "Visual Kidnapping"- Aktionen, in denen er die Protagonisten aus Werbebildern "entführt" und Lösegeld dafür verlangt.

 

 

AUSSENRAUM

In einer beispiellosen Aktion werden im Kreuzberger Wrangelkiez, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Quartiersmanagement und anderen Institutionen, 5 Brandfassaden von internationalen Street Art Künstlern im Rahmen von Backjumps - The Live Issue #2 gestaltet.
HuskMitNavn (Kopenhagen) - Görlitzer Straße 49
The London Police (Amsterdam) - Wrangelstraße 62
Os Gemeos (Sao Paulo) - Oppelnerstraße 62
Shek (Berlin) - Station Park, Görlitzer Park
EKO (Indonesien) - Begegnungszentrum Cuvrystraße/Falckensteinstraße
Wir danken allen freiwilligen HelferInnen für ihr Engagement und ihre Zeit!

 

 

WALKS & WORKSHOPS

Spaziergänge


Flanieren als praktische Kunstform: Ab dem 28. August laden jeden Sonntag ab
15 Uhr Backjumps-KünstlerInnen, Autorinnen und andere Kiez-Persönlichkeiten dazu ein, die Straßen durch ihre Augen zu sehen und immer wieder neu zu entdecken. Treffpunkt: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

So. 28.08.: swoon (toyshop collective)
So. 04.09.: Nalk Ivique (Graffiti Museum), Achtung! Neuer Zeitpunkt: 11 Uhr.
So. 11.09.: Wall Street Journal
Treffpunkt: S-Bhf Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße
So. 18.09.: IEPE
So. 25.09.: Wall Street Journal
Treffpunkt: S-Bhf Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße
So. 02.10.: Prof. Mike Henz (ABK, Stuttgart)
So. 09.10.: Nalk Ivique (Graffiti Museum
So. 16.10.: Nomad & Miss Riel (gata)

Workshops


Bei Street Art geht es nicht um Expertenwissen und Exklusivität, sondern um Ästhetik, Kommunikation und Kollektivität. Daher werden die KünstlerInnen swoon (toyshop collective, New York), ZAST ONE (Jazzstylecorner, Berlin) und Nomad & Miss Riel (Gata, Berlin ) in Workshops ihre Techniken und Methoden vorstellen und in ihre Arbeitsweisen einführen. Anschließend gibt es im Praxisteil die Gelegenheit das Gelernte in die Tat umzusetzen. Anmeldungen erforderlich.
Mo 22.08.: swoon (toyshop) -15 Uhr, Bethanien
Mo 05.09.: ZAST ONE -15 Uhr, City of Names/ Mariannenplatz,
(Workshop ist bereits ausgebucht). Zusätzlicher Termin: Mi 07.09. - 15 Uhr, Bethanien (Unkostenbeitrag 10 EURO)
Sa. 15.10.: Nomad " Miss Riel(gata) - 15 Uhr, Bethanien, (Unkostenbeitrag 5 Euro)

 

 

HOT MOVES // HEBBEL AM UFER I - 14. und 15. OKTOBER 2005

Zeitgenössische urbane Tanzformen präsentiert von Storm Flyer
Zum Abschluss von Backjumps - The Live Issue #2 wird im HAU 1 in Liveform die Pilotsendung des von Storm produzierten Fernsehmagazins "HOT MOVES" präsentiert. Die ca. zweiständige Show zeigt atemberaubende Tanzperformances, Informatives, viel Slapstick und wird eine Menge Spaß machen. Durch das Programm führen die beiden Macher der Sendung Storm und Raphael. Storm performt ebenfalls eine Soloshow, die in enger Zusammenarbeit mit dem Musiker Roskow Kretschmann (Jazzanova) entwickelt und von der holländischen Multimedia Formation PIPS:lab begleitet wird. Eine zweite Performance wird von acht Tänzern präsentiert. Dazwischen gibt es Interviews, Kurzfilme, Studien und Berichte aus der urbanen Welt Berlins.

Termine: Fr. 14.10.05, Sa 15.10.05, jeweils 20:00,
Tickets: 10,-/15,- Euro
Veranstaltungsort: HEBBEL AM UFER I
Stresemannstr. 29, 10963 Berlin U1/U6/U7 Hallesches Tor

 

 

DEZENTRALE AUSSTELLUNGEN

Als Projekt im Projekt werden in kleinen Galerien in Berlin Ausstellungen von Street Art KünstlerInnen stattfinden. Dazu werden Galerien eingeladen, Teil des Projekts zu werden und über Backjumps an passende KünstlerInnen weiter- vermittelt. So entsteht ein lebendiger Kunstaustausch und außerdem erhalten bislang noch unbekannte KünstlerInnen die Gelegenheit ihre Arbeit in einem größeren Rahmen vorzustellen.

DEZENTRALE AUSSTELLUNGEN

Cc:room/ Circleculture Cc
galerie andreas engler
Galerie Knoth und Krüger
Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg
Galerie Tristesse
Nike Spirit Room
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Veysel Önder

CITY OF NAMES – JAZZSTYLECORNER BERLIN 2005

29.7.-4.9.2005
in Zusammenarbeit mit Backjumps - The Live Issue#2 und dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
Eine Gruppe von ca. 20-30 Writern und Street Artists aus Berlin und dem Ausland baut im August in einem Zeitraum von 3 Wochen unter Mithilfe von interessierten Anwohnern und Kindern eine kleine Stadt auf. Sie setzen ihren künstlerischen Stil, der geprägt ist durch die Konstruktion und Dekonstruktion von Buchstaben in die Architektur ihrer Häuser um. Der “Tag”, der auf die Signatur reduzierte Ausdruck der Writer, wird dabei verräumlicht und somit begehbar. Es wird möglich, das Innere einer Signatur zu gehen. Die Künstler und die ins Projekt eingebundenen Jugendlichen selbst haben die Wahl und die Freiheit der Stadt der Namen ihre Form und Farbe zu geben.

Aus dem individuellen Ziel ein Haus zu bauen, ergibt sich das Kollektivziel, eine Stadt zu errichten. Die Sprüher werden selbst zu Architekten, Hausbesitzern und Städteplanern, die eine verantwortliche Rolle übernehmen. Die Stadt wird schon während der Bauzeit zum offenen Ausstellungsraum und zum Eröffnungstermin von Backjumps - The Live Issue #2 am 19.8.2005 fertig gestellt. Ab dem 19.8. soll die City Of Names 14 Tage erhalten werden.
Es ist möglich, in der City of Names für 10 Euro die Nacht, Halbpension zu übernachten. Schlafsack erforderlich. Kontakt:city_of_names@gmx.de
Veranstaltungen in der City of Names:
So, 21. August ab 14 Uhr: „Mit Sicherheit stirbt die Freiheit“ - Demo organisiert von CBS
So, 4. September ab 15 Uhr: Stylebattle und Performance von Ritsche und Zast.

CITY OF NAMES 2004 – SCHWEDEN/GÖTEBORG

Im Stadtteil Bergsjön/Komettorget, bauten 20 Writer aus Berlin, Prag, Kopenhagen und Oslo mit 60 Kindern aus der Nachbarschaft einen Ort auf, der ihren Bedürfnissen und Ideen entsprach. City of Names I wurde in Zusammenarbeit mit Meira Ahmemulic und dem Projekt „Everwanting Streets“ errichtet.

Bilder hier Downloaden

 

STADKARTE

es gibt eine Stadtkarte, die alle Elemente des Projekts zusammenführt und damit eine Art Inhaltsverzeichnis des Magazins bildet.
In einer alternativen Legende werden zentrale Street Art-Orte, sehenswerte Routen und geheime Sehenswürdigkeiten präsentiert. Auf diese Weise schafft Backjumps - The Live Issue #2 ein Instrument, das das Augenmerk auf ein anderes, geheimes Berlin lenkt. Darüber hinaus bietet der Stadtplan detaillierte Informationen zu Backjumps - The Live Issue #2 .
Sie ist im Backjumps-Shop, bei allen Projektpartnern erhältlich oder kann hier bestellt werden.